Freitag, 27. Mai 2022

Hotel: Karl Johan Hotel, Karl Johans gate 33, Oslo, 0162, Norwegen

Wetter: 12 - 16°C, Sonnig mit etwas Wolken bis bedeckt und Nieselregen



Heute hatten wir den ganzen Tag, um Oslo zu erkunden.

Fangen wir doch als erstes einmal mit dem Hotel an. Ich war hier schon früher mit meiner Mutter abgestiegen. Seitdem ist viel renoviert worden, aber es ist immer noch genau so gut. Beim Frühstück muss ich sogar sagen, dass es noch besser geworden ist, auch wenn man gedacht hat, dass das gar nicht möglich war. Aber der neue Frühstücksraum ist wirklich toll geworden.

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind Silvia und ich unabhängig von Viola und Dimi losgezogen, die Stadt erkunden. Unser erstes Ziel war die Oper, die architektonisch einfach genial ist und es Spaß macht, auf ihr herum zu klettern. Dort angekommen musste ich jedoch feststellen, dass seit dem letzten Mal mobile Saunen modern geworden sind und einige davon gegenüber der Oper im Wasser liegen. Ich käme mir etwas beobachtet vor an dem Platz, aber die Nutzer hatten damit kein Problem.

Wir sind eine ganze Weile auf, um und in der Oper unterwegs gewesen, da sie fotografisch Einiges zu bieten hat. Unseren Versuch ins Munch-Museum zu gehen, haben wir aufgegeben, als wir die Schlangen vor dem Eingang sahen. So wie so ist Oslo voll, aber das ist kein Wunder, da wahrscheinlich viele das lange Himmelfahrtswochenende für einen Städtetrip nutzen.

Als nächstes ging es entlang der Karl-Johans-Gate (Haupteinkaufsstraße) vom Bahnhof bis zum Schloss. Das hat einige Zeit gedauert, da wir auch etwas Windowshopping betrieben haben.

Beim Schloss haben wir auch eine Wachablösung mitbekommen. Hier haben wir festgestellt, dass die Ehrenwachen vor dem Schloss nicht nur kommunikativer sind, als die in England, sondern auch emanzipierter. Denn in Norwegen bewachen nicht nur Männer das Schloss, sondern auch Frauen!!

Danach hing uns der Magen in den Kniekehlen und wir sind zu einem Italiener (Balthazar) im Innenhof der Domkirche gegangen, wo wir sehr gut gegessen haben.

Auf dem Rückweg habe ich es endlich mal in die Domkirche geschafft, die Silvia und mir gut gefallen hat. Und auch hier gab es etwas, was ich in Deutschland so noch nie gesehen hatte. Spenden konnte man per SMS, wenn man kein Geld dabeihat?!

Sowieso wird hier alles per Kreditkarte gezahlt. Bargeld wird teilweise gar nicht mehr angenommen.