Hallo!!

Eigentlich war geplant, daß ich von Reit im Winkel aus arbeite und dann in Wien auf eine Konferenz gehe (Software Quality Days). Doch leider kam es anders als geplant.

Aus der "Workation" wurde ein richtiger Urlaub, auf den ich mich freue. Erst geht es eine Woche nach Reit im Winkl und dann 4 Tage nach Wien mit einem kurzen Stop in Melk.

Der größte Teil der Unterkünfte sind Apartments, da diese mir eine größere Flexibilität geben. Ich freue mich schon sehr auf die Tage und hoffe, daß ich einiger Maßen gutes Wetter habe.

P.S - Da der Fokus der Reise eher auf der Erholung lag und ich nicht wußte, ob ich jeden Tag was zum Posten habe, ist es wieder einer fortlaufenden Blogs.

Freitag, 08. Mai

Unterkunft: Hotel Strohbecks, Voggenhof 5/1, 71566 Althütte, Deutschland

Morgens bin ich nicht so früh losgekommen, wie ich es ursprünglich gedacht hatte. Erst mußten noch einige Dinge erledigt werden, bevor es losging. Außerdem ging es noch nicht Richtung Reit im Winkl, sondern erst einmal Richtung Althütte, um Silvia zu besuchen. An dem Abend war die Vernissage ihrer ersten Ausstellung.

Losgefahren bin ich dann gegen 11 Uhr und ohne größere Probleme durchgekommen, so daß ich mit einer kurzen Pause gegen 14 Uhr bei Silvia war. Leider konnten wir nur kurz quatschen, bevor ich mein Hotelzimmer beziehen und Silvia los zum Ausstellungsort mußte.

Um das schöne Wetter zu nutzen bin ich dann noch um den Ebnisee in der Nähe gelaufen und habe in der Sonne einen Kaffee getrunken, was sehr entspannend war.

Gegen 17:45 Uhr habe ich Michael, Silvias Mann abgeholt und wir sind nach Esslingen gefahren. Die Ausstellung war sehr interessant. Sie stand unter dem Motto „Born to Fly“ und zeigte nur Vögel. Die Vernissage war mit ca. 60+ Personen gut besucht. Es waren fast schon zu viele Personen für die Räumlichkeiten.

Samstag, 09. Mai

Unterkunft: Kaiserhof Reit im Winkl, Waldbahnstraße 10, 83242 Reit im Winkl

Heute Morgen bin ich gegen 6 Uhr aufgestanden. Normalerweise hätte ich bei Silvia übernachtet, aber die ist um 2 Uhr losgefahren, um auf eine Vogeltour zu gehen. Da war es einfacher bei den beiden in der Nähe im Hotel zu übernachten. Dann konnten Michael und ich morgens unserem eigenen Rhythmus folgen. Leider konnte ich mich damit nicht so viel mit Silvia unterhalten.

Um 9:30 Uhr ging es dann los.

Der erste Stopp war die Grabkapelle auf dem Württemberg, die der württembergische König Wilhelm I für seine geliebte Frau Katharina erbaut hat. Sozusagen ein deutsches Taj Mahal.

Nicht nur der Bau war sehr interessant – vor allem die Akustik in der Grabkrypta, sondern man hatte von da aus einem wunderschönen Blick über Stuttgart.

Die anschließende Fahrt nach Reit im Winkl war zwar lang, aber ohne größere Probleme. Ich war gegen 16 Uhr hier, so daß ich sogar noch im Edeka Markt für heute Abend und morgen einkaufen gehen konnte.

Der Wirt hier ist sehr nett und hat mir alles ausführlich erklärt. Das Apartment ist nett, nur hatte ich erst keine Seife (mußte ich besorgen) und dann muß ich mir einen Fön leihen, denn daran habe ich nicht gedacht.

Ich bin der einzige Gast, da die Saison eigentlich erst die Woche um Pfingsten anfängt.

Außer Einkaufen und Auspacken habe ich nichts mehr gemacht. Morgen geht es daran die Umgebung zu erkunden.

Sonntag, 10. Mai

Unterkunft: Kaiserhof Reit im Winkl, Waldbahnstraße 10, 83242 Reit im Winkl

Heute Morgen bin ich bei strahlendem Sonnenschein aufgewacht.

Da ich von der Wettervorhersage wußte, daß sich das schnell ändern kann, bin ich früh Richtung Reit im Winkl (Stadtkern) gelaufen. Nicht nur um ein paar Fotos zu machen, sondern auch um mir Brötchen zum Frühstück zu besorgen.

Das Städtchen ist ganz nett, aber rein auf Touristen ausgerichtet.

Nach dem Frühstück bin ich auf die Winklmooser Alm gefahren, weil ich mir den Fotospot anschauen wollte, den ich mir für die Milchstraßenfotographie ausgesucht hatte. Die Auffahrt war schon tagsüber und bei gutem Wetter nicht ohne. Nachts bei Frost denke ich nicht, daß ich es mache.

Das ist das Damoklesschwert, das über uns schwebt. Laut der Wettervorhersage soll das Wetter die nächsten Tage konstant schlechter werden. Oben in den Bergen soll es sogar wieder Schnee geben. Wenn das stimmt, wird mir viel Zeit zum Erholen bleiben!!

Auf der Winklmooser Alm bin ich erst etwas spazieren gegangen und habe mir dann einen Kaiserschmarren auf der Sonnenalm gegönnt, den wir mein Wirt empfohlen hat. Der war wirklich gut, schmeckte aber eher nach Käsekuchen, als nach Kaiserschmarren, so wie ich es kenne.

Nach einer kurzen Mittagspause im Apartment bin ich dann Richtung Klobenstein gefahren, um mir dort eine Hängebrücke anzuschauen. Die fand ich jetzt nicht so interessant, aber dafür die Marienkapelle, die dort auch ist, umso mehr. Ich bin immer wieder erstaunt, warum die Leute in die Mitte von Nirgendwo Wallfahrtskapellen bauen. Allerdings gibt es immer eine Erklärung, warum an solchen Orten Kapellen oder Kirchen gebaut wurden.

Rechtzeitig vor dem ersten Regen habe ich es dann noch „Heim“ geschafft. Mal sehen, wie es morgen aussieht. Laut Wettervorhersage nicht gut. Aber das muß ja nicht stimmen 😉

Ach ja, die Auffahrt auf die Winklmooser Alm kostet normalerweise 10 EUR. Da ich aber in Reit im Winkl wohne und Kurtaxe (21 EUR für 7 Tage) zahle, kann ich 1x am Tag kostenlos rauffahren.

Montag, 11. Mai

Unterkunft: Kaiserhof Reit im Winkl, Waldbahnstraße 10, 83242 Reit im Winkl

Das relativ schöne Wetter heute Morgen habe ich noch einmal zu einem Spaziergang in den Ort genutzt, um Brötchen und Auflage zu besorgen. Dabei sind mir wieder neue Ansichten aufgefallen, die ich gestern, bei meiner 1. Tour übersehen hatte.

Nach meinem Frühstück sollte es eigentlich anfangen zu regnen, nach dem es um 11 Uhr immer noch trocken war, bin ich Richtung Ruhpolding gefahren. Allerdings mit einem großen Umweg, da der direkte Weg durch einen Waldbrand gesperrt ist. Und das schon seit einiger Zeit.

Ruhpolding selber ist nichts Besonderes, aber oben auf einem der Hügel gibt es die St. Georgs Kapelle, die zusammen mit dem Friedhof einen gutes Fotomotiv abgibt. Vor allem weil die Grabsteine weder aus Holz noch aus Stein sind. Die meisten Gräber haben Kreuze aus geschmiedetem Eisen.

Die Kirche selber war opulent ausgeschmückt. Nicht das, was man in so einer kleinen Kirche erwartet.

Ich bin dann gerade noch halbwegs trocken in mein Auto gekommen, bevor der Regen richtig losging.

Danach wußte ich nicht was ich machen sollte und bin Richtung Wießbach Wasserfälle gefahren, die zwar in der Nähe, aber trotzdem im nächsten Tal waren. Meine Hoffnung war, daß es dort evtl. trocken war.

Das war es auch, bis ich die gefühlt 100 Stufen runtergelaufen war. Danach fing es dann an zu regnen. Da ich die Kamera nicht zu naß werden lassen wollte, habe ich nur ein paar schnelle Langzeitaufnahmen gemacht und bin dann die ganzen Stufen wieder heraufgeklettert.

Zu dem Zeitpunkt hatte es sich eingeregnet und zwar überall. Auf dem ganzen Weg zurück ins Apartment hat es mehr oder weniger stark geregnet. Daher habe ich dann auch nichts weiter unternommen, außer mir etwas zum Abendbrot zu kochen – Möhren, Reis und Bratwurst. Eine 2. Portion habe ich noch für Morgen 😊

Dienstag, 12. Mai

Unterkunft: Kaiserhof Reit im Winkl, Waldbahnstraße 10, 83242 Reit im Winkl

Heute Morgen war es am Regnen als ich aufgestanden bin. Laut Wettervorhersage sollte es gegen 11 Uhr besser werden. Und so war es dann auch. Bis dahin habe ich mir einen ruhigen Morgen gemacht.

Als erster Punkt auf der Tagesordnung stand ein weiterer Besuch auf der Winklmooser Alm. Ich wollte schauen, wie es dort mit Schnee aussieht. Es war nicht so viel gefallen, wie gedacht, aber es sah trotzdem interessant aus.

Ich hatte erst Bedenken, wegen der Auffahrt und meinen Sommerreifen, aber das ging ohne Probleme. So kalt war es noch nicht und außerdem ist hier nicht so viel Schnee wie in anderen Teilen Bayerns gefallen. Zum Glück!!

Danach ging es nach Rosenheim. Ursprünglich wollte ich an den Chiemsee, aber das Wetter war nicht so beständig, daß es Sinn gemacht hätte.

Rosenheim ist nett, aber nichts Besonderes. Die Serie „Die Rosenheim Cops“ zeigt ein komplett verkehrtes Bild. Aber es war trotzdem ein schöner Nachmittag.

Zurück bin ich dann durch Österreich gefahren. Es erstaunt mich immer wieder, wie einfach man heute von einem Land ins andere fahren kann. Ich kann mich noch an andere Zeiten erinnern.

Morgen soll das Wetter besser werden. Wahrscheinlich werden ich erst zum Chiemsee fahren, um mir Herrenchiemsee anzuschauen. Ich war zwar schon mal da, kann mich aber an nichts erinnern. Nachmittags treffe ich mich dann mit Christina und Martin in Kufstein.

Mittwoch, 13. Mai

Unterkunft: Kaiserhof Reit im Winkl, Waldbahnstraße 10, 83242 Reit im Winkl

Der Tag heute war wunderschön, aber auch sehr anstrengend.

Los ging es heute Morgen bei Sonnenschein, aber sehr kaltem Wind Richtung Chiemsee. Die ursprüngliche Planung war, daß ich mir das Schloss Herrenchiemsee anschaue und dann eine Fahrt über den Chiemsee mache.

Das mit dem Besuch von Herrenchiemsee hat ohne Probleme geklappt. Aber alles in allem hat es so lange gedauert, daß ich direkt wieder nach Prien zurückfahren mußte, da ich sonst nicht rechtzeitig in Kufstein gewesen wäre, wo ich mich mit Freunden verabredet hatte.

Herrenchiemsee ist imposant. Jedenfalls die Räume, die fertig geworden sind. Der Rest, der übrigens nur ca. 1/3 des ursprünglich geplanten Baus darstellt, ist noch im Rohbauzustand und wurde bzw. wird nie fertiggestellt werden, da die Unfertigkeit Teil der Geschichte Ludwigs II ist. Die Ergebnisse seines Bauwahns (Linderhof, Neuschwanstein + Herrenchiemsee) sind heute die großen Touristenmagnete in Bayern.

Wie so oft durfte man innen nicht fotographieren. Ich habe es trotzdem getan, allerdings noch nicht geschaut, ob die Bilder was geworden sind.

Danach ging es nach Kufstein. Eine nette kleine Stadt, in den man gut Essen und Trinken kann, aber die sonst nicht viel zu bieten hat. Wir hatten auf jeden Fall einen schönen Nachmittag – weiterhin bei strahlendem Sonnenschein und kaltem Wind.

Auf dem Rückweg von Kufstein nach Reit im Winkl habe ich einen kleinen Umweg über Sachrang gemacht. Ein Ort mit wunderschönen alten traditionellen Häusern. Leider stand die Sonne immer im Hintergrund, so daß ich mir nicht sicher bin, ob die Bilder was geworden sind.

Der Tag morgen wird sehr sehr ruhig werden. Einmal weil der Tag heute sehr anstrengend war und zum anderen, weil für morgen Dauerregen vorhergesagt ist. Paßt also perfekt!!

Donnerstag, 14. Mai

Unterkunft: Kaiserhof Reit im Winkl, Waldbahnstraße 10, 83242 Reit im Winkl

Das Wetter war heute genauso wie vorhergesagt. Kalt und regnerisch.

Daher habe ich den Tag genutzt die Bilder von gestern, in Ruhe zu entwickeln. Außerdem bin ich noch einmal Kaiserschmarrn essen gewesen und habe mir den Weitsee angeschaut. Die Hoffnung, daß das eine gute Lokation für Milchstraßenfotographie wäre, hat sich leider zerschlagen. Die Berge um den See sind leider zu hoch und verdecken dadurch das Zentrum der Milchstraße.

Morgen soll es zwar bedeckt aber trocken sein. Für mich gibt es 2 Optionen. Entweder fahre ich noch einmal an den Chiemsee und beende, was ich gestern begonnen habe oder ich fahre nach Salzburg. Mal sehen, worauf ich Lust habe.

Freitag, 15. Mai

Unterkunft: Kaiserhof Reit im Winkl, Waldbahnstraße 10, 83242 Reit im Winkl

Der Regen hat heute Morgen gegen 9 Uhr aufgehört und ich habe mich für die Chiemsee Option entschieden. Nicht nur, weil ich Mittwoch nicht alles machen konnte, was ich wollte, sondern auch, weil ich früh wieder daheim sein wollte, damit ich mit dem Packen anfangen konnte.

Das Wetter war nicht so gut wie am Mittwoch. Anstatt strahlendem Himmel hatten wir aber tolle Wolkenkonstellationen. Für Fotos war das fast besser.

Ich habe mir das ehemalige Augustiner Kloster angeschaut. Das ist eine Kombi aus Museum und noch ein paar gut erhaltenen Räumen. Es waren zwar nur wenige, aber die waren opulent gestaltet.

Man konnte auch in das angebliche Schlafzimmer von Ludwig II schauen. Ich bin mir da aber nicht so sicher, ob das korrekt ist. Da das Zimmer eher einfach war.

Dann wollte ich eigentlich einmal um den Chiemsee fahren und an einigen Punkten fotografieren. An ein paar Punkten konnte ich ohne Probleme parken, aber oftmals war nichts Besonderes zu fotographieren. An anderen Punkten hätte ich pauschal 5 EUR Parkgebühr zahlen sollen, egal, wie lange ich parke. Nach dem 4. oder 5. Versuch habe ich es dann aufgegeben und bin wieder zurück in mein Apartment gefahren.

Heute ist schon die letzte Nacht hier. Die Woche ist sehr schnell vorbeigegangen. Es war zwar nicht der Urlaub, den ich geplant hatte, aber ich habe mich trotzdem oder gerade deshalb sehr gut erholt. Morgen geht es Richtung Wien mit einem Zwischenstopp in Melk.

Samstag, 16. Mai

Unterkunft: Hotel Stadt Melk, Hauptplatz 1, 3390 Melk, Österreich

Heute Morgen ging es gegen 9 Uhr los Richtung Melk, nach dem ich bei strömenden Regen und 5 °C mein Auto gepackt habe.

Ich bin ganz in Ruhe gefahren und habe immer wieder Pause gemacht, so daß ich gegen 13 Uhr in Melk war. Allerdings konnte ich erst gegen 14 Uhr einchecken, so daß ich mich auf den Weg Richtung dem Stift gemacht habe, für das ich extra hierhergekommen bin.

Da auch hier das Wetter schlecht war, habe ich mich für die Besichtigung entschieden. Es war schon etwas enttäuschend. Wir haben zwar Einiges an Infos bekommen, aber es war nichts Besonderes. Wie immer durfte man drinnen nicht fotographieren, allerdings gab es bis auf die Kirche auch nichts, was sich wirklich gelohnt hätte. In der Kirche habe ich dann ein paar „illegale“ Fotos gemacht, die ich allerdings nicht irgendwo posten kann, sondern die nur in mein Fotobuch kommen.

Da Melk wieder eines der netten aber nicht gerade großen Städtchen ist, bin ich nach meinem Mittag/Abendessen gegen 16:30 Uhr auf dem Zimmer gewesen. Bei dem Wetter – regnerisch und kalt – macht es definitiv keinen Spaß durch die Straßen zu laufen.

Morgen geht es dann nach Wien. Ich werde wohl einen Umweg über die Wachau machen. Sonst bin ich zu früh an meiner neuen Unterkunft.

Sonntag, 17. Mai

Unterkunft: WELTWIEN Luxury Art Apartments, 18 Mandlgasse, 12. Meidling, 1120 Wien, Österreich

Es war mal wieder ein schöner, aber auch sehr anstrengender Tag. Das Wetter war nicht schlecht – 12 °C, wolkig mit sonnigen Abschnitten aber vor allem trocken 😊

Los ging es wieder gegen 9 Uhr nach einem sehr leckeren Frühstück. Erster Stopp – andere Donauseite, um noch ein Bild vom gesamten Stift Melk zu machen.

Dann ging es Richtung Wachau und Burg Aggstein.

Die Burgruine ist noch sehr gut erhalten und liegt hoch über der Donau und erlaubt damit eine grandiose Aussicht auf das Donautal. Der Nachteil von Aggstein sind die vielen Treppen. Für jemanden, der Probleme mit Treppen hat, ist die Burgruine eine Herausforderug.

Nächster Stopp Dürnstein. Das lag leider auf der gegenüberliegenden Seite und ich hatte gehofft, daß ich mit der Fähre vor Ort übersetzen kann. Leider war die Fähre aber nur für Personen, so daß das Auto auf der anderen Seite bleiben mußte. Damit fiel auch das Wiener Schnitzel aus, für das ich einen Tip in der Nähe von Dürnstein hatte.

In Dürnstein habe ich mir genauso wie in Göttweig das Stift angeschaut. Wie auch schon in Melk, sind die Kirchen opulent gestaltet. Aber im Unterschied zu Melk durfte in beiden Stiften fotografiert werden.

Von Göttweig ging es dann direkt nach Wien. Das Apartment liegt im 12. Bezirk und ist selber sehr gut gestaltet und ausgestattet. Nur bei der Umgebung bin ich mir nicht sicher. Check in ging per Selfcheck-in, da ab 16 Uhr niemand mehr an der Rezeption ist.

Ich habe mir noch in einer türkischen Bäckerei was zum Abendessen geholt und danach ausgepackt. Viel mehr schaffe ich heute auch nicht. Nach dem Tag bin ich ziemlich kaputt!!

Montag, 18. Mai

Unterkunft: WELTWIEN Luxury Art Apartments, 18 Mandlgasse, 12. Meidling, 1120 Wien, Österreich

Nach einstelligen Temperaturen in der letzten Woche, war es heute sonnig und knapp 20 °C – jedenfalls im Windschatten, denn der Wind ist immer noch kalt.

Heute Morgen ging es nach Gerasdorf zum Badeteich auf der Suche nach Ziesel. Ich hatte die Befürchtung gehabt, keine zu finden, aber auf der Wiese, neben dem Badeteichareal wimmelte es nur so von denen.

Für 2 Stunden habe ich die putzigen Tierchen beobachtet, fotographiert und mich an ihnen erfreut. Die sind teilweise auf 1-2 Meter an mich herangekommen. Da hatte ich mit 200 mm schon Probleme.

Gleichzeitig waren noch 2 Frauen dort, die ein spezielles Bild machen wollten – Ziesel, der Blume frisst. Doch die Tierchen hatten ziemlich schnell raus, wo die Leckerlies, mit denen sie angelockt werden sollten, versteckt waren und sind direkt an die Quelle anstatt zu den Blumen gegangen.

Die Ausbeute bei den Feldhamstern auf dem Meidlinger Friedhof war dagegen null. Da muß ich morgen früh noch einmal hin 😊

Dienstag, 19. Mai

Unterkunft: WELTWIEN Luxury Art Apartments, 18 Mandlgasse, 12. Meidling, 1120 Wien, Österreich

Vor dem Frühstück bin ich noch einmal auf den Meidlinger Friedhof gegangen, in der Hoffnung ein paar Feldhamster zu fotographieren. Gesehen habe ich ein paar wenige. Die sind aber immer schnell weg gewesen.

Anstatt Feldhamster habe ich aber einen Fuchs gefunden und fotografiert. Sie ist wahrscheinlich auch der Grund, warum keine Feldhamster zusehen sind. Entweder ist die Population inzwischen dezimiert oder die Hamster wissen ganz genau, wann sie da ist und trauen sich dann nicht aus ihren Bauten. Interessant war nur, daß die Krähen sie attackiert und verscheucht haben.

Nach einer kurzen Pause daheim habe ich mich dann um 13 Uhr mit Ursula an der U-Bahnstation „Längenfeldgasse“ getroffen.

Von da aus sind wir zum Justizpalast gefahren. Der Treppenaufgang ist phänomenal!! Aber unser Hauptziel war die Kantine oben, in der man nicht nur sehr gutes Essen bekommt, sondern auch einen wunderschönen Blick über Wien hat. Die Luft war so klar, daß man sogar den Tower vom Flughafen Swechat sehen konnte.

Der Versuch uns das Parlament anzuschauen, scheiterte daran, daß mein Personalausweiß im Apartment lag, da ich nur ein kleines Portemonnaie mitgenommen hatte. Wir haben uns dann noch etwas die Umgebung angeschaut, bevor wir uns gegen 15:30 Uhr getrennt haben.

Ich wollte noch zum Friedhof St. Marxs. Dort angekommen – nach einem 15 min Fußmarsch – mußte ich feststellen, daß ich mich übernommen hatte und bin dann nach einer kurzen Pause mit der Straßenbahn nach Hause.

Morgenfrüh werde ich außer Einkaufen und das erste Packen nichts machen. So langsam merke ich, daß die letzten Wochen mir doch mehr in den Knochen stecken als gedacht. So schön alles war, es war nicht unbedingt erholsam.

Mittwoch, 20. Mai

Unterkunft: WELTWIEN Luxury Art Apartments, 18 Mandlgasse, 12. Meidling, 1120 Wien, Österreich

Die ersten Taschen sind ins Auto gebracht, damit ich morgen in einem Gang alles mitbekomme.

Heute Morgen habe ich es ruhig angehen lassen. Gestern war ich ziemlich kaputt und ich wollte heute Kraft für morgen sparen.

Gegen 11:50 bin ich dann los Richtung Karlsplatz zum Start der 3te Mann Fototour. Da ich irgendwie aus dem falschen U-Bahn Aufgang herausgekommen war, hatte ich etwas Probleme den Eingang zu finden. Aber es hat alles ohne Probleme geklappt und ich hatte sogar noch Zeit für einen Kaffee.

Die Lokation selber war sehr interessant. Bei weitem nicht so geruchsintensiv wie befürchtet. Aber die Motive waren limitiert, so daß ich dann sogar schon etwas früher fertig war und wieder an die frische Luft gegangen bin.

m Apartment angekommen, habe ich Abendbrot gegessen und meine Brote für morgen geschmiert. Ich will so früh wie möglich hier raus. Aufstehen ist um 5:30 Uhr und dieses Mal gibt es keine ruhige Morgenroutine. Aufstehen – Anziehen – Rest packen – Auto holen und beladen und los geht es. Ziel ist es Morgen Abend in Idstein zu sein – auch wenn ich eine Tasche für den Notfall packen werde.

Donnerstag, 21. Mai

Heute bin ich von Wien direkt bis Idstein durchgefahren. ca. 755 km in 8 Stunden incl. 3 Pausen.

Das ging aber auch nur, weil auf 650 km davon kaum Verkehr war. Erst auf den letzten ca. 100 km wurde es anstrengend zu fahren. Davor hieß es meistens 120 km/h rechte Spur + Tempomat!!